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15. Gute-Tat-Marktplatz – das Konzept bewährt sich auch in Zeiten der Pandemie

11.11.2021 - Berlin

15. Gute-Tat-Marktplatz – das Konzept bewährt sich auch in Zeiten der Pandemie

Berlin, 11. November 2021: Viele Berliner Unternehmen engagieren sich bei sozialen Projekten in der Hauptstadt. Um diese Aktivitäten weiter zu fördern, fand gestern Abend der mittlerweile 15. Gute-Tat-Marktplatz im Ludwig Erhard Haus statt. IHK Berlin, Handwerkskammer Berlin und die Stiftung Gute-Tat brachten dabei Unternehmen mit sozialen Organisationen zusammen, um beiden Seiten die Möglichkeit zu geben, neue Kooperationen zu vereinbaren.

Unter dem Motto „Soziales Engagement leicht gemacht!“ trafen sich rund 90 Vertreter von Berliner Wirtschaftsunternehmen und 50 Vertreter von gemeinnützigen sozialen Organisationen, um in anregender Atmosphäre Möglichkeiten eines Engagements unterschiedlicher Art zu initiieren. Nachdem die Veranstaltung im letzten Jahr auf Grund der Corona Beschränkungen ausfallen musste, war der Erfolg des Formats umso erfreulicher: trotz der anhaltenden Herausforderungen kam es zum Abschluss von 42 konkreten Vereinbarungen, die in den kommenden Wochen und Monaten realisiert werden. Von Materialspenden über Bereitstellung von Infrastruktur bis zu Wissenstransfer – die Bandbreite der gemeinsamen Projekte ist dabei groß. Der Gute-Tat Marktplatz stand auch in diesem Jahr wieder unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller.

Jürgen Grenz, Vorstand Stiftung Gute-Tat: „Der Gute-Tat Marktplatz ist ein Tauschgeschäft, bei dem beide Seiten gewinnen. Das Konzept hat auch 2021 bewiesen, dass gesellschaftliche Verantwortung viele Gesichter hat und man nicht viel Zeit investieren muss, um ihrer gerecht zu werden.“
Daniel-Jan Girl, Präsident der Industrie- und Handelskammer Berlin: „Es ist wunderbar zu sehen, wie viele gemeinnützige Organisationen und engagierte Unternehmen sich zum 15. Jubiläum des Gute-Tat-Marktplatzes nun endlich wieder in Präsenz im Ludwig Erhard Haus vernetzt haben. Gemeinsam leisten sie alle einen unschätzbar wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft. Die zahlreichen entstandenen Kooperationen verdeutlichen einmal mehr, dass die Berliner Wirtschaft gezielt nachhaltige unternehmerische Verantwortung übernimmt. Ich bedanke mich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre Einsatzbereitschaft, ihre Zeit und ihr Herzblut mit denen sie sich ehrenamtlich zum Wohle unserer Stadt einbringen. Berlin trägt in diesem Jahr nicht ohne Grund den Titel „Europäische Freiwilligenhauptstadt.“

Das Motto der gemeinnützigen Stiftung Gute-Tat lautet: „Jeder kann helfen“. Zielsetzung ist es, soziale Organisationen mit Menschen oder Unternehmen zusammenzubringen, die sich mit Zeit-, Sach- oder Geldspenden engagieren möchten. Neben der Vermittlung von Ehrenamtlichen unterstützt die Stiftung das soziale Engagement von Unternehmen. Dafür organisiert sie Veranstaltungen wie die Ehrenamtstage und den Gute-Tat-Marktplatz. Weitere Informationen sind im Internet unter www.Gute-Tat.de erhältlich.

 

Fotos und weitere Informationen: Stiftung Gute-Tat; Ines Brüggemann; Zinnowitzer Str. 1; 10115 Berlin; Tel.: 030-390 88- 225; Email: i.brueggemann@Gute-Tat.de; Internet: www.Gute-Tat.de

 

 

Projekt Engagement und Teilhabe

 

Inklusion durch Ehrenamt

Ehrenamtliches Engagement von Menschen mit Behinderung kann ein Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe sein. Doch so groß die Bereitschaft für mehr Inklusion vor allem bei sozialen Organisationen ist, so hoch und vielfältig sind teilweise nach wie vor die Hürden, um Engagement von Menschen mit Behinderung tatsächlich zu ermöglichen.

Unter Federführung der Lebenshilfe Berlin und gemeinsam mit dem Nachbarschaftsheim Schöneberg hat die Stiftung Gute-Tat deshalb das Projekt Engagement und Teilhabe umgesetzt.

Ziel des von der Aktion Mensch geförderten Projektes war es, Potentiale und Bedarfe der Organisationen und der Ehrenamtlichen zu identifizieren, Lösungsansätze zu prüfen und praktikable Handlungsempfehlungen zu geben. Die Laufzeit endete im Sommer 2022, die Ergebnisse werden aktuell aufbereitet und sollen anschließend nachhaltig zugänglich sein und auch langfristig wirken.

Entsprechend der jeweiligen Kernkompetenzen der Projektpartnerinnen waren auch die Rollen im Projektteam verteilt. Als Vermittlungsorganisation mit einem Netzwerk von rund 1.300 Berliner gemeinnützigen Organisationen und über 20 Jahren Erfahrung ist es uns auch nach dem offiziellen Ende des Projektes ein Anliegen, die Perspektive der potentiellen Einsatzstellen einzunehmen, deren Bedarfe und Anliegen in unser Netzwerk einzubringen und bei der Umsetzung ihrer Inklusionsvorhaben als Ansprech- bzw. Sparringspartnerin zu fungieren.

Für eine möglichst breite Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse potentieller Einsatzorte wurde 2020 bei der GETEQ – Gesellschaft für teilhabeorientiertes Qualitätsmanagement mbH eine Befragung in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse Sie hier einsehen können. Hierzu hat im Dezember 2020 eine Online-Präsentation und eine anschließende Austauschrunde mit Vertreterinnen und Vertretern sozialer Organisationen sowie Inklusions-Expertinnen und -Experten stattgefunden. Die Ergebnisse und Diskussionspunkte haben wir in konkrete Arbeitspakete für unsere Projektarbeit umgewandelt und Stück für Stück umgesetzt.

Auf Grund der anhaltenden Pandemie und der einhergehenden Risiken und Einschränkungen lag der Schwerpunkt des Projektes auf der konzeptionellen Vorbereitung der Organisationen und weniger auf der praktischen Vorbereitung bzw. Vermittlung der Ehrenamtlichen. So konnten wir einige Organisationen aus unserem Netzwerk dafür gewinnen, grundsätzlich Einsatzmöglichkeiten für Menschen mit Beeinträchtigung anzubieten, auf die unsere Projektpartnerinnen (Lebenshilfe und Nachbarschaftsheim Schöneberg) im Individualfall für ihre Klient*innen zurückkommen können. Mit Engagement & Teilhabe haben wir die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass jede Organisation, die Inklusion im ehrenamtlichen Bereich leben möchte, Menschen mit Behinderung Einsatzmöglichkeiten anbieten kann und bei der Umsetzung begleitet wird. Gleichzeitig finden Menschen mit Beeinträchtigung, die sich engagieren möchten, Unterstützung bei der Suche nach einem passenden Einsatzfeld und auf Wunsch Begleitung durch ausgebildete Peerberater*innen.

Für interessierte Organisationen haben wir außerdem ein Schulungskonzept erarbeitet, das von der Lebenshilfe Bildung gGmbH didaktisch aufbereitet wurde und als Tagesseminar durchgeführt wird.

Ziel der Fortbildung mit dem Titel Einführung in die Zusammenarbeit mit Menschen mit Beeinträchtigung ist es, Vertreter*innen von Organisationen auf die Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen mit Beeinträchtigungen vorzubereiten, etwaige Unsicherheiten abzubauen und konkrete Impulse zu liefern, wie ehrenamtliche Einsätze für Menschen mit Beeinträchtigungen ermöglicht werden können.

Vertreter*innen interessierter Organisationen können sich mit diesem Formular direkt bei der Lebenshilfe Bildung gGmbH für eines der kommenden Seminare anmelden. Informationen zu den Rahmenbedingungen finden Sie in den AGB der Lebenshilfe Bildung gGmbH.

Auf derInklusionsseite der bagfa finden Sie viele hilfreiche Informationen zum Thema Inklusion im Ehrenamt sowie eine Materialbox mit Checklisten, zum Beispiel zum Thema Barrierefreiheit. Für die Recherche nach Fördermitteln bietet sich beispielweise die Stiftungssuche des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, der „Förderlotse“, die Website des Paritätischen Gesamtverbandes, die der Aktion Mensch oder der Glücksspirale an.

Eine Website zum Projekt Engagement und Teilhabe befindet sich aktuell noch in der Fertigstellung, sie wird voraussichtlich im Herbst 2022 online gehen und an dieser Stelle verlinkt.

Wenn Sie Ihre Impulse zum Thema beitragen möchten, über unsere Arbeit auf dem Laufenden gehalten werden möchten oder weitere Anliegen und/ oder Rückfragen haben, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme:

berlin@gute-tat.de, Telefon 030 390 88 222.

Verstärkung für Gute-Tat gesucht –> gefunden

15.06.2021 - Berlin

**Update: Die Stelle ist besetzt. **

Wir möchten die Angebote und Projekte unserer Stiftung weiter ausbauen und suchen deshalb eine kaufmännische Assistenz im Ehrenamtsmanagement bzw. Vermittlungsservice.

 

15. Gute-Tat Marktplatz

10.11.2021 - Berlin

Am 10. November 2021 fand der 15. Gute-Tat Marktplatz in Kooperation mit der IHK Berlin und der Handwerkskammer Berlin im Ludwig Erhard Haus statt. 

Vertreterinnen und Vertreter von Berliner Wirtschaftsunternehmen und gemeinnützigen Organisationen kamen für zwei Stunden in anregender Atmosphäre zusammen. Es wurden 42 Vereinbarungen getroffen, die in den folgenden Wochen und Monaten realisiert werden.

Die Pressemitteilung zum Marktplatz finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Beata Sisak, die beim Gute-Tat Marktplatz fotografiert hat

Ausfall Infoveranstaltung

13.05.2021 - Berlin

Wegen des Feiertags am Donnerstag, den 13. Mai,  entfällt die Informationsveranstaltung.
Die nächste virtuelle Informationsveranstaltung findet dann wieder am Dienstag, den 18.05. statt.

Ihr Team der Stiftung Gute-Tat

 

Corona kann Interesse an ehrenamtlichem Engagement nicht stoppen

29.01.2021 - Berlin

Pressemitteilung

Stiftung Gute-Tat verzeichnet keinen Rückgang ehrenamtlich Engagierter

Corona kann Interesse an ehrenamtlichem Engagement nicht stoppen

Berlin, 29. Januar 2021: Entgegen einer Studie des Berliner Senats, nach der das Engagement der Ehrenamtlichen im zweiten Lock-Down deutlich gesunken ist, können soziale Organisationen nach wie vor ein hohes Interesse am Ehrenamt verzeichnen. Die gut 1.200 sozialen Organisationen im Netzwerk der Stiftung Gute-Tat melden überwiegend ein hohes Maß an Engagement und Hilfsbereitschaft. Vielmehr mangelt es an Einsatzmöglichkeiten aufgrund der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen. Hier wünschen sich die NGOs Hilfestellungen seitens der Politik, zum Beispiel hinsichtlich der Möglichkeiten zur Berücksichtigung des Impfschutzes bei ehrenamtlichen Besuchen in Pflegeheimen.

„Unser Problem ist tatsächlich nicht das mangelnde oder zurückgegangene Interesse ehrenamtlich mitzutun, sondern die (eingeschränkten) Möglichkeiten, die wir aktuell haben, um einen ausreichenden Schutz und Hygiene-Abstand zu gewährleisten. Wir beobachten eher eine ungeteilt hohe Bereitschaft, sich in verschiedensten Formen gesellschaftlich einbringen zu wollen. Das empfinden und erleben wir weiterhin als sehr stärkend und wertschätzend und motiviert uns in unserer Arbeit sehr“, so stellvertretend die Rückmeldung einer Berliner Sozialberatungsinitiative. Die Erkenntnisse aus den Rückläufern der Anfrage lassen sich kurz und knapp zusammenfassen: Das ehrenamtliche Engagement steht trotz der Corona Pandemie hoch im Kurs. Die Bereitschaft, sich freiwillig in sozialen Projekten zu engagieren ist ungebrochen.

Das beweist auch die hohe Zahl an Neuanmeldungen und Vermittlungen in soziale Projekte bei der Stiftung Gute-Tat, die Interessierten eine ständig aktualisierte Liste an kontaktlosen Engagement Möglichkeiten anbietet. Für diese „Blitzlicht“ Projekte werden auch bzw. gerade in Zeiten von Abstands- und Hygieneauflagen Freiwillige gesucht. Die Bandbreite reicht von Online-Nachhilfe über Bürotätigkeiten bis hin zu Digital-Patenschaften

Wer sich ehrenamtlich engagieren will, kann sich unter www.gute-tat.de anmelden und nach einer kurzen Informationsveranstaltung, die online stattfindet, in sein Wunschengagement vermitteln lassen.

Das Motto der gemeinnützigen Stiftung Gute-Tat lautet: „Jeder kann helfen“. Zielsetzung ist es, soziale Organisationen mit Menschen oder Unternehmen zusammenzubringen, die sich mit Zeit-, Sach- oder Geldspenden engagieren möchten. Neben der Vermittlung von Ehrenamtlichen unterstützt die Stiftung das soziale Engagement von Unternehmen. Dafür organisiert sie Veranstaltungen wie soziale Teamevents und den Gute-Tat-Marktplatz. Weitere Informationen sind im Internet unter www.Gute-Tat.de erhältlich.

Fotos und weitere Informationen: Stiftung Gute-Tat; Ines Brüggemann; Zinnowitzer Str. 1; 10115 Berlin; Tel.: 030-390 88- 225; Email: i.brueggemann@Gute-Tat.de; Internet: www.Gute-Tat.de

Schließzeit über Weihnachten und Neujahr

09.12.2020 20:34 - Berlin

Wir sind über Weihnachten und Neujahr im Urlaub, deshalb bleibt das Büro vom 21.12.2020 bis zum 03.01.2021 geschlossen. Ab Montag, dem 04. Januar sind wir wieder für Sie erreichbar. Aufgrund der vielen Emails, die sich dann wahrscheinlich angehäuft haben, kann es zu Verzögerungen bei der Beantwortung Ihrer Anliegen kommen.

Die nächste virtuelle Informationsveranstaltung findet am 05.01.2021 statt.
Die Teilnahme an den Informationsveranstaltungen am 05.01.2021 und am 07.01.2021 ist nur nach vorheriger Registrierung als Engel möglich. Sie erhalten dafür keine Anmeldebestätigung.

Kommen Sie gut und gesund durch die kommenden Wochen, wir wünschen Ihnen eine schöne Adventszeit, ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start im neuen Jahr.

Ihr Team der Stiftung Gute-Tat

Praxisgespräche

11.11.2020 - Berlin

Im Rahmen unserer „Praxisgespräche“ bieten wir sozialen Organisationen die kostenfreie Teilnahme an Workshops zu unterschiedlichen Themengebieten an. Seit September haben wir die Reihe online geholt und konnten die Referentin Ina Glüsing für zwei Veranstaltungen gewinnen.

Am 24.09. ging es um das sehr aktuelle Thema Resilienz. Resilienz bezeichnet unsere Regenerationsfähigkeit in schwierigen Situationen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie wir psychisch widerstandsfähiger werden können. Die Antwort waren verschiedene Resilienzfaktoren wie beispielsweise Akzeptanz, positive Emotionen, Selbstwirksamkeit und positive Beziehungen, die in Krisenzeiten wie Puffer wirken. Die Teilnehmenden bekamen zu jedem Resilienzfaktor kleine Übungen sowie Buchempfehlungen zur Vertiefung. Am Ende des Online-Seminars hieß es „das werde ich heute konkret tun, um einen noch besseren Umgang mit der Krise zu haben…“

Das zweite Praxisgespräch am 30.10. war an Menschen gerichtet, die mit Kindern arbeiten. An diesem Freitagvormittag stand das spannende Thema Positive Bildung im Fokus. Positive Bildung ist die Verbindung von Positiver Psychologie mit Best-Practice-Lehrmethoden aus der Praxis. Ziel dieser Disziplin ist es, Kinder und Jugendliche zu stärken und beim “Aufblühen” zu unterstützen. Praktisch wurde es dann bei den zwei Hauptthemen des Vormittags – Selbstbild und Charakterstärken. Die Teilnehmenden erfuhren, dass sich das Selbstbild eines Kindes auf seine Lernfähigkeit auswirkt und darüber entscheidet, was er oder sie sich im Leben zutraut. Mehrere Übungen zeigten anschaulich, wie ein förderliches Selbstbild entwickelt werden kann. Im zweiten Teil ging es dann um die Ausbildung von Stärken bei den Kleinen bis hin zu den (etwas) Größeren. Am Ende des Workshops schrieben alle Teilnehmenden einen stärkenden Brief an ein Kind mit der Überschrift „Du in Deinem Element“.

 

 

Wir bedanken uns im Namen aller Teilnehmenden bei Frau Glüsing für diese beiden inspirierenden und lehrreichen Workshops.